100 Jahre Worldscouting – Zeltlager in Ferschweiler

Der erste August 2007 war ein besonderer Tag für die Pfadfinder weltweit. Genau 100 Jahre zuvor startete Lord Baden Powell das erste Pfadfinder Zeltlager in Brownsea Island. Dies gilt als die Geburtsstunde der Pfadfinderbewegung. [inspic=388,,,400]

Zum 100jährigen Geburtstag waren überall Aktionstage angesagt. Die Illinger Pfadfinder nahmen vier Tage am Zeltlager der Diözese Trier in Ferschweiler teil. Mit dem Bus ging es am Montag, den 30. Juli los Richtung Ferschweiler bei Trier. Bei bestem Wetter wurde das Lager mit Zelten und Lagerbauten eingerichtet. Neben den im Lager angebotenen Aktivitäten wurde der Dienstag genutzt, die nähere Umgebung zu erkunden. Am Mittwoch, den 1. August 2007, war es dann soweit. Schon um 5:00 Uhr morgens starteten die Busse vom Lagerplatz und brachten die Pfadfinder zur Akademie in Trier, die einen herrlichen Ausblick über die Stadt Richtung Osten bietet.

Pünktlich zum Sonnenaufgang wiederholten die vielen anwesenden Pfadfinder gemeinsam ihr Pfadfinderversprechen, was übrigens viele Pfadfinderstämme weltweit ebenfalls taten. Danach frühstückten alle gemeinsam. [inspic=294,,,400]

Anschließend wurde der „Abstieg“ nach Trier in Angriff genommen. Dort starteten die Aktionen der einzelnen Altersstufen. Für die Wölflingsstufe war eine Stadtralley vorgesehen. Mit Karten und Arbeitsblättern ausgestattet galt es, verschiedene Aufgaben in der Stadt zu erledigen. „Flinke-Hände-Singen“ irgendwo in der Stadt, Malen einer Lilie mit Kreide in der Fußgängerzone, Schätzen der Höhe der Porta Nigra – das sind nur einige der interessanten Aufgaben, die sich das Orgateam ausgedacht hatte.

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Nach dem gemeinsamen Mittagessen suchten die Wölflinge den Platz vor der Basilika auf und legten mit Hohlsteinen eine große Pfadfinderlilie aus, die dann mit Rosen gefüllt wurde. Anschließend wurden die Rosen an Passanten verteilt. Alle hatten einen riesen Spaß dabei.

Die Pfadfinderstufe war schon am Vorabend in die Stadt gereist und startete ihrer Aktion in der St. Antoniuskirche. Dabei wurden wichtige Themen der Pfadfinder im Umgang mit der Natur, dem Weltfrieden und der Kommunikation der Menschen untereinander erarbeitet. Die Ergebnisse wurden auf einem Banner präsentiert, das am Tag danach über dem Domportal aufgehängt wurde. Am Jubiläumstag lautete das Motto „Schnappschüsse“. Mit Fotoapparaten ausgerüstet durchsuchten die Pfadfinder kritisch die Stadt nach Motiven, die positiv und negativ die Themen des Vortages widerspiegelten. Die zutreffendsten Fotos wurden am frühen Abend in der Messe im Dom präsentiert.

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Auch für die Roverstufe waren Aktionen in der Stadtmitte geplant. Gemeinsam untersuchten sie, mit Rollstühlen ausgestattet, wie behindertengerecht die Stadt ist. Dazu gab es viele Infostände in der Fußgängerzone.

Am Nachmittag wurde von den einzelnen Gruppen ein Festgottesdienst im Dom mitgestaltet und mit einem gemeinsamen Abendessen ging der Tag in Trier zu Ende. Mit dem Bus ging es zurück ins Lager. Noch einmal Lagerfeuerromantik, Schlafen im Zelt, gemeinsames Frühstück und schon ging es ans Abbauen der Zelte und Abschied nehmen vom Orgateam und von den anderen Stämmen. Es war ein schönes Lager mit einem besonderen Akzent – 100 Jahre Pfadfinderbewegung – wir waren dabei.

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