Martinsfeuer

Wenn Anfang November auf dem Illinger Festplatz von der Gemeinde Holzreste, Paletten und Ähnliches abgelagert wird, handelt es sich keineswegs um illegale Müllablagerung. Vielmehr sind dies die Vorbereitungen für den anstehenden Martinstag. Am Martinstag selbst, oder zumindest an einem Tag um den Martinstag herum, wird dieses Holz von den Pfadfindern zu einem Turm aufgeschichtet und rechtzeitig, d.h. nicht zu früh und nicht zu spät, entzündet.In diesem Jahr wurde das „rechtzeitig“ nach vorne strapaziert. Man zündete das Feuer, wie in jedem Jahr dann an, als die Kirche zu Ende war und sich der Zug in der Hauptstrasse formierte. Doch irgendwie brauchte der Martinszug dieses Jahr wesentlich länger, und so hatte das Feuer seinen Höhepunkt schon überschritten als der Zug „endlich“ auf den Festplatz einschwenkte. Wie jedes Ding hatte auch dies seine gute Seite, die Kinder kamen nach dem Umzug schneller an ihre Martinsbrezeln.

Kommentare sind geschlossen.