Pfadfinder unterwegs in Schloss Dankern

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Alle Kinder der Pfadfindergruppe „Frettchen“ waren schon lange ganz gespannt und freuten sich auf dieses besondere Lager. Die Gruppe der Frettchen (in diesem Lager 8 Kinder; alle waren zwischen 10 und 15 Jahren alt) fuhr vom 2. – 6. Juli 2012 zum Schloss Dankern in Haren. Die Ferienanlage rund um das Schloss des Freiherrn eröffnet sowohl Kindern als auch Erwachsenen ein Angebot an Freizeitbeschäftigungen von Spaßbad bis hin zu außergewöhnlichen Golfanlagen.

Als wir am ersten Tag ankamen, die Häuser bezogen und uns erst einmal einen groben Überblick über die Anlage verschaffen wollten, blieben wir schon hier bereits an allem stehen, was es zu sehen gab. Schnell stellten wir fest, dass es uns hier nicht langweilig werden würde. Abends fand sich die Gruppe in der Spielehalle ein, in der sich alle über Stunden hinweg beschäftigen konnten, aber dennoch lange nicht alles ausprobiert hatten. Am zweiten Tag war zunächst das Schloss selbst, der Hochseilgarten und nachmittags das Spaßbad unser Ziel. Zum Schloss: Mit Sätzen wie „Die Fliese siehn jo aus wie im Schwimmbad“ (die Wände waren mit teuren Delfter Kacheln ausgekleidet) und „In so nem dunkle Zimmer mescht ich net wohne“ (anstatt Tapete findet man dort dunkle Holzstuckaturen an der Wand) wurde den Kids der zeitgeschichtliche Unterschied klar. Und was am Ende der Führung noch unklar war, wurde erfragt.

Im Hochseilgarten ging es für die Kinder hoch hinaus. Da das aber nicht alle wollten oder wegen ihrer Größe noch nicht in den Parcours durften, gab es auch die Möglichkeit, an der Kletterwand sein Glück zu versuchen. Nachmittags ging es ins Schwimmbad Topas. Dort tobten sich alle auf den Rutschen, in den Becken und an den Wasserspielgeräten aus, sodass man abends müde ins Bett fallen konnte. Am dritten Tag zog es uns alle zum Spielgerätepfad. Entlang des Weges boten sich uns große vielfältige Spielgeräte, die nur durch Zusammenarbeit funktionierten, was den Kindern natürlich mächtig Spaß machte. Der Pfad war so lang und die Stimmung unter uns so gut, dass wir dort mehrere Stunden verweilten und nachmittags – es war zwar nicht der wärmste Tag der Woche, aber die Kinder bestanden darauf – ins Freibad gingen. Auch hier war abends wieder die Spielehalle angesagt.

Donnerstags erkundeten wir den Dankernsee, einen Badesee, der durch den aufgeschütteten Sand Strandflair aufkommen lässt. Nachdem sich jeder nass den Sandberg runterrollen ließ und unter angekommen dann aussah wie ein paniertes Schnitzel, beschlossen wir einstimmig, noch einmal das Spaßbad zu besuchen. Da dieser Abend leider schon unser letzter war, machten wir eine Art Abschiedsparty mit alkoholfreien Cocktails und selbstgemachten Kebap. Freitags räumten wir die Ferienhäuser, gaben uns beim Bullenreiten nacheinander noch die Ehre und erkundeten den Souvenir – Shop. Dann mussten wir uns auch schon wieder auf die Heimreise machen.

Insgesamt kann man sagen, dass es ein sehr gelungenes Lager war, mit viel Spaß, vielen Erfahrungen und auch die Kinder bestätigten, dass sie so etwas jederzeit noch einmal mitmachen würden.

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