Pfingstlager 2015 – Friedrichsthal

Zu Pfingsten ist für Pfadfinder Hochsaison!

Am 22. Mai 2015 machten sich die Pfadfinder „Die Adler Illingen“ wieder auf den Weg zum alljährlichen Pfingstlager. 28 Illinger Pfadfinderinnen und Pfadfinder zwischen 6 und 50 Jahren machten sich auf nach Friedrichsthal auf den wunderschönen und großen Zeltplatz des dortigen Pfadfinderstammes. Zusammen mit Pfadfindern aus St. Ingbert verbrachten wir ein tolles und erlebnisreiches langes Wochenende in der Natur. Gemeinsames Aufbauen und Beziehen der Zelte und die Abendrunde kennzeichneten den ersten Tag, an dem die Aufregung und die Vorfreude immer noch am größten sind.

Pfadix, der Gallier

Das Lager stand unter dem Motto „Pfadix der Gallier“, was sich sowohl in verschiedenen Aktivitäten als auch in regelmäßigen schauspielerischen Darbietungen wiederspiegelte. Die unterschiedlichen Altersgruppen hatten Gelegenheit, andere Pfadfinder kennenzulernen und Freundschaften zu knüpfen. Bei den Workshops, die samstags stattfanden, kam es – beispielsweise beim Bau von Schwedenstühlen – auf gute Zusammenarbeit und Geschick im Umgang mit Werkzeugen an. Wissen konnte untereinander ausgetauscht und nachgefragt werden und so lernte man Einiges dazu. Kreativität war beim Anmalen der Stühle gefordert. Auch spielt das Element Feuer bei unseren Lagern immer eine große Rolle. Im rund um die Uhr brennenden Lagerfeuer konnten die eigenen Stühle oder auch Baumscheiben mit verschiedenen Brandeisen markiert werden. Zu bequemen Stühlen gehört aber auch eine Lehne, die aus Seilen zu spannen oder zu knüpfen war. Weil zu einem Pfadfinder auch immer sein Stufenhalstuch gehört, bestand die Möglichkeit, dazu passend an einem Knotenworkshop teilzunehmen, damit in Zukunft der hergestellte Knoten das Halstuch fixiert. Aber nicht die Tätigkeiten alleine stehen bei uns im Vordergrund, sondern vielmehr auch der Kontakt untereinander und der Umgang miteinander.

Geländespiel am Sonntag

So auch bei den großen Geländespiel am Sonntag: per Zufall ausgewählte Gruppen wurden quer durch das Waldgebiet zwischen Merchweiler und Friedrichsthal geschickt. Der Weg zu den einzelnen Stationen musste gemeinsam anhand von Karte und Kompass gefunden werden. An den Stationen selbst warteten zum Teil schwierige Aufgaben: Die Gruppen mussten Pflanzen bestimmen, im Team bei Kooperationsspielen zusammenarbeiten und gemeinsam für alle tragbare Lösungen finden, das Pfadfinderlied wurde dem Thema entsprechend umgedichtet, an einem kleinen Bach musste gemeinsam eine Seilbrücke gebaut werden, die alle ans andere Ufer bringen kann, und Erste Hilfe im Wald brauchten wir ebenfalls an einer Station.
Die Abende füllten wir traditionell mit Gesang, Spiel und gemütlichem Beisammensein, so dass die Stimmung dann wie immer auch eine Besondere war. Auch Einstufungen neuer Mitglieder und Aufstufungen in andere Altersstufen gehören zu den besonderen Momenten in unseren Lagern.

Montags am 25. Mai mussten wir sehr zum Leidwesen der meisten schon wieder einpacken. Wir wären alle gerne noch ein paar Tage geblieben und waren etwas traurig, weil die Zeit so schnell verging. Aber nach dem Lager ist ja schließlich vor dem Lager! Wir blicken daher auf ein gelungenes tolles Lager voller Erlebnisse, Eindrücke und Erfahrungen zurück und werden es sicher noch lange in positiver Erinnerung behalten! Gut Pfad!

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