Pfingstlager 2016

Wie jedes Jahr fuhren wir – die Illinger Pfadfinder – auch dieses Jahr wieder ins Pfingstlager. Unter dem Motto „Back to the roots“ (Zurück zu den Wurzeln) starteten wir am 13. Mai zum Jugendzeltplatz in Hauenstein / Pfalz und blieben bis 16. Mai 2016. Freitags fuhren die Pfadfinderstufe (14 – 16 Jahre) und die Roverstufe (16 – 18 Jahre) mit samt Gepäck mit dem Zug nach Hauenstein, während die Wölflingsstufe (5 – 10 Jahre) und die Jungpfadfinderstufe (10 – 14 Jahre) per Auto anreiste.

Bereiots der Weg zum Zeltplatz war für die Zugreisenden ein Erlebnis: Es regnete bei der Ankunft am Bahnhof, aber wir ließen uns nicht entmutigen. Voller Vorfreude machten wir uns auf. Die Anwohner Hauensteins wurden mit fröhlichem Fahrtenlieder – Singen begrüßt, das machte den Weg sehr kurz. Um 19:00 Uhr kamen wir auf dem Zeltplatz an und trafen dort auf unsere Freunde vom Stamm St. Ingbert-Mitte. Nach dem schnellen Aufbau der Zelte – es regnete zu diesem Zeitpunkt gerade sehr stark –  grillten wir gemeinsam am Feuer. Samstags sind wir früh aufgestanden. Nach dem Morgenimpuls und dem Frühstück wurden verschiedene Workshops angeboten, bei denen wir lernten, wie man z.B. einen Druckverband macht, ein richtiges heißes „Kochfeuer“ aufbaut (und anzündet, auch wenn das Holz nass ist) und mit einem Kompass eine Karte ausrichtet, verwendet und so zum Ziel gelangt. Abends legten zwei unserer Pfadfinderinnen ihre ersehnte „Roverprüfung“ ab, um zum Rover aufgestuft zu werden. Die Prüfung bestand neben einem Pfadfindertheoretischen Teil darin, eine stabile Seilbrücke zwischen zwei Bäumen aufzubauen. Mit Hilfe der bereits aufgestuften Rover gelang ihnen das sehr gut! Der Rest der Truppe fand sich während dessen bei einer Schnitzeljagd durch das umliegende Waldgebiet wieder. Nachdem wir die Schnitzeljagd erfolgreich absolviert hatten, gaben die beiden Prüflinge ihr Pfadfinder – Versprechen ab und bekamen ihr rotes Stufenhalstuch. Sonntags machten wir mittags gemeinsam eine 4-stündige, 7 km lange Wanderung durch den Wald Hauensteins, die ihren Abschluss in der örtlichen Eisdiele fand. Abends saß die ganze Gruppe am Lagerfeuer. Es wurde gesungen, Pudding gegessen (der zuvor über dem Feuer gekocht wurde), es gab Stockbrot und es wurde gemeinsam gespielt und gelacht. Der letzte Tag stand ganz im Zeichen des Abbaus und Saubermachens. Bei solch einem Lager – gerade wenn es täglich geregnet hat – entsteht allerlei zum Saubermachen. Das eigene Gepäck muss wieder verstaut werden und diejenigen, die mit der Bahn zurückfahren, mussten dafür sorgen, dass ihr Gepäck so festgezurrt war, dass man beim Umsteigen auch auf den nächsten Zug rennen konnte. Jetzt ist das Lager zu Ende, aber uns bleiben viele tolle Erinnerungen und ein paar neue Bekanntschaften. Insgesamt war es wieder ein gelungenes Wochenende und wir freuen uns schon aufs nächste Jahr.

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